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Automatikuhren

Von: AndiMeier

Automatikuhren sind, wie der Name schon sagt, Uhren, die sich automatisch aufziehen. Es handelt sich hierbei um Varianten von mechanischen Uhren, deren Uhrwerk bzw. deren Feder nicht manuell, also von Hand, aufgezogen werden muss.

Bei Automatikuhren übernimmt diese Funktion eine eingebaute Schwungmasse, die bei Bewegung der Uhr aufgrund der physikalischen Eigenschaften der Schwerkraft und der Masseträgheit dafür sorgt, dass ein Drehmoment entsteht. Dieses Drehmoment wird gleichmäßig in kleinen Schritten auf die Feder der Uhr übertragen, so dass diese sich nach und nach aufzieht.

Durch das Tragen der Uhr und Bewegungen, die mit dem Arm ausgeführt werden, an dem die Uhr getragen wird, entsteht quasi ein permanenter Aufzieheffekt. Damit die Feder nicht überzogen wird, ist in der Regel eine so genannte Rutschkupplung eingebaut, die ein Überdrehen der Zugfeder verhindern soll.

Da man eine Uhr nicht unbedingt permanent trägt und des Öfteren, zum Beispiel nachts, ablegt, verfügen Automatikuhren über eine Gangreserve. Mit Gangreserve ist dabei die Zeit gemeint, in der das (voll aufgezogene) Uhrwerk noch einwandfrei funktioniert, ohne das die Uhr bewegt wird. Dieser Zeitraum liegt, je nach Uhrwerk, irgendwo zwischen 30 und 60 Stunden.

Trägt man eine Automatikuhr nur unregelmäßig, kann auch diese Gangreserve oder Gangautonomie nicht ausreichen, um das Uhrwerk anzutreiben. In diesem Fall muss man die Automatikuhr entweder per Handaufzug (dieser ist in der Regel ebenfalls eingebaut) aufziehen. Oder aber, um das Problem zu umgehen, gibt man die Automatikuhr in einen so genannten Uhrenbeweger zur Aufbewahrung. Dieser sorgt dafür, dass das Uhrwerk nicht stehen- und die Schwungmasse in Bewegung bleibt.



Artikel Quelle: http://www.artikelverzeichnis-artikel.de


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