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Ferien auf Fanö

Von: Andreas Mettler

Fanö ist eine kleine dänische Insel und eigenständige dänische Kommune in der Nordsee westlich des Gebiets Jütland, deren Name passenderweise einfach Insel bedeutet. Wer Ferienhäuser in Dänemark sucht, der könnte hier gut fündig werden. Keine Angst muss man vor der Anreise haben: Fanö liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Sylt und ist mit der Fähre in 12 Minuten von der Hafenstadt Esbjerg aus zu erreichen. Auf etwa 55 Quadratkilometern wohnen nur rund 3000 Einwohner, die größten Orte heißen Nordby und Sonderho. Weite Dünenlandschaft und lange Strände vor allem an der Westküste laden zum Entspannen und Baden ein. Das Bernsteinaufkommen ist hier vergleichsweise hoch, so dass Kinder gerne auf Bernsteinsuche gehen. Doch per Fahrrad kann man auch gut die Mitte der Insel erkunden, wo sich neben Heideland auch ein Kiefernwäldchen und eine Dünenplantage, die gegen Flugsandprobleme angelegt wurde, verstecken. Früher war Fanö eine unbesiedelte Sandbank, doch seit 1231 ist sie im Grundbuch Dänemarks eingetragen. Immer noch gibt es in den beiden größten Orten einen königlich privilegierten Dorfkrug, in dem man lustige Abende verbringen kann. Und auch die vielen schönen Fischerhäuser sind Überbleibsel aus einer Epoche florierender Schifffahrt. Es gibt auch viele alte begehbare Bunker aus dem 2. Weltkrieg zu besichtigen, als Fanö wichtiger Teil des Atlantikwalls war. Golfer können hier die ältesten Plätze Dänemarks ausprobieren. Viele Museen informieren über das frühere Inselleben, so das Kunstmuseum, das Fliesenmuseum im Cafe Nanas Stue und das Hannes Hus, das den Alltag einer Einwohnerin um 1900 erlebbar macht. Die Fanniker genannten Einwohner feiern jeden Sommer ein traditionelles Fest mit Trachten und alten Liedern bei den Fannikerdagen.



Artikel Quelle: http://www.artikelverzeichnis-artikel.de

Andreas Mettler - presse@mettlerweb.de


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