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Karl Heinz Petersitzke aus Ostfriesland stellt eines der ungewöhnlichsten Geschicklichkeitsspiele der Welt auf seiner Internetseite vor. Es handelt sich um einen farbigen und mit verschiedenen Geräusch- und Lichteffekten ausgestatteten heißen Draht, der außerdem noch mit Leuchttürmen und kleinen Schiffchen dekoriert ist. Das gigantische Spiel ist 3,60 m lang, 1,50 m hoch und 1,00 m breit. Der Draht ist ein Lichtschlauch mit Leuchtdioden. Ein Handgriff mit einer spiralförmigen Öse wird über den Draht bewegt und löst einen Alarm und einen Lichteffekt aus, wenn der Draht berührt wird. Zwischen den beiden gelben Holzmasten sind ebenfalls pulsierende Lichtschläuche gespannt, die durch acht verschiedene Programme angesteuert werden. Auch die Glücksräder des Künstlers sind sehr ungewöhnlich, denn der Künstler hat sie an kunterbunte dekorierte Rahmengestelle gehängt. Beide Teile sind farblich aufeinander abgestimmt und wirken dadurch einheitlicher als ein Glücksrad in einem armseligen Fotostativ. In einige Glücksräder hat der Künstler bunte Leuchtdioden integriert, die mit elektronischen Schaltungen gesteuert werden. Die durch Digitaldruck erzeugten Aufkleber auf den Rädern erinnern mitunter an die ostfriesische Teekultur und Ostfriesland allgemein. Die Ideen zu den Aufklebern, die er in den 90er Jahren entwickelte, ergaben sich durch die Auseinandersetzung des Künstlers mit ostfriesischen Comics und Collagen. Angelehnt an den Pop-Art Künstler Roy Lichtenstein schuf er großformatige Gemälde und gestaltete am Computer seine ersten Comics. In den Comics äußern sich Mischwesen aus Ente und Möwe in einer Welt aus Teebeuteln, Teetassen, Teelöffeln und beispielsweise dem Leeraner Rathaus zu politischen, sozialen und witzigen Themen. Ähnliche Stilelemente verwendete der Künstler auch in seinen Collagen, die in verschiedenster Weise zu interpretieren sind. Das Kopieren der Werke ist bis auf die Aumalbilder nicht gestattet. Aber schauen Sie sich seine Webseiten mit den großen Abbildungen an, dadurch erübrigen sich langatmige Erklärungen. Surfer mit langsamen Zugängen könnten Schwierigkeiten mit dem Laden der Bilder bekommen.
Artikel Quelle: http://www.artikelverzeichnis-artikel.de
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