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Im Nordwesten Schottlands, in den Hochmooren, ist das Wetter das ganz Jahr über meist kalt, stürmisch und nass. Die Haltung von herkömmlichen Rinderrassen ist hier kaum möglich. Vor 200 Jahren tauchte dort zum ersten Mal eine Rasse auf, der selbst Schnee, Regen und extrem tiefe Temperaturen nichts anhaben konnte: Highland Cattle Das . Vorallem wirtschaftliche Gründe waren für die Bauern entscheidend, Cattles zu halten. Sie konnte ihre Rinder ganzjährig im Freien halten. Highland Cattle sind so robust, das sie auch in strengen Wintern auf der Weide gehalten werden können. Selbst bei Minus 20° Grad kalben die Kühe noch ohne menschliche Hilfe auf den Weiden. Ihr dichtes langes Fell absorbiert Schnee und Eis. Zudem erwies sich das Hochland Rind als guter Fell, Fleisch- und Milchliefernat. Aber auch als Arbeitstier war das Cattle Rind zu gebrauchen. Durch ihr gutmütiges Wesen und ihr robuste Statur konnten sie ohne Probleme vor einen Pflug oder vor einen Wagen gespannt werden. 1884 schlossen sich die schottischen Bauern zu einer Zuchtbuchvereinigung zusammen. Bis dahin war es nicht üblich, einzelne Tiere eine Herde genau zu dokumentieren und die besonderen Merkmale und Anlagen für die Züchtung aufzuschreiben. Schwarze Bullen waren sehr begehrt. Sie galten als besonders stark und robust. Um das Jahr 1919 wurde die Tiere rot-braun, schwarze Tiere waren nicht mehr gefragt. Bis heute gibt es kaum noch schwarze Rinder. Die Palette der Farben reicht von Rot und Braun bis zu Grau und Weiß. Weiße Rinder sind selten und für die Zucht interessant, entsprechend teuer werden sie gehandelt. Seit 200 Jahren gibt es bei den Highland Cattle ausschließlich die Reinzucht, was bis heute sehr selten vorkommt. Im 19. Jahrhundert erlitt die Züchtung der Cattles einen derben Rückschlag. Keine wollte mehr die genügsamen Rinder, sondern Schafherden galten plötzlich als profitabler. Doch nach und nach erinnerte man sich wieder an die problemlosen Rinder. Mitte der 1970er Jahre wollten deutsche Landwirte ihre Weiden und Wiesen extensiver nutzen und so kamen die ersten zotteligen Highland Cattles nach Deutschland. Neben ihrer einfachen Haltung mögen viele die Tiere, deren imposante Hörner eine Spannweite bis zu 140 cm erreichen können, wegen ihrer Zutraulichkeit. Highland Cattle sind handzahm und gar nicht menschenscheu. Manche Bauern behaupten sogar, die Rinder erkennen das Auto ihres Besitzers und kommen gelaufen, wenn es an der Weide auftaucht. Durch ihren ständigen Aufenthalt und die Bewegung in frischer Luft machen die Hochland Rinder zu excellenten Fleischlieferanten. Ihr Fleisch wächst langsam und ist nicht nur nach Meinung von Feinschmeckern das beste Rindfleisch überhaupt. Ihr Fleisch ist feinfaserig, cholesterin- und fettarm, dafür aber reich an wertvollen Proteinen und deshalb auch für die Diätküche geeignet. Highland Cattle können sehr alt werden. Bis zu 18 Kälber kann eine Kuh bekommen und selbst im hohen Alter von 20 Jahren kann eine Kuh noch kalben. Die Kälber die im Sommer geboren werden, bleiben bis zum nächsten Frühjahr bei den Müttern. Zuchttiere werden nach einem Jahr verkauft, Schlachttiere erst im Alter von zwei bis drei Jahren. Auf immer mehr Weiden kann man mittlerweile diese majestätischen und ursprünglichen Rinder sehen und diese zutraulichen, ruhigen und genügsamen Tiere finden immer mehr Freunde.
Artikel Quelle: http://www.artikelverzeichnis-artikel.de
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