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Benannt nach der berühmten Wahrsagerin Marie Anne Adelaide Lenormand, haben „Lenormandkarten“ nur wenig mit den Kartenlegen Systemen der berühmten Kartenlegerin aus Paris gemein. Geboren in Alecon im Jahre 1772 erreichte Marie Anne Adelaide Lenormand in Paris einen Bekanntheitsgrad, der soweit führte, dass selbst französische und russische Kaiser nicht abgeneigt waren, Lenormands Dienste zu nutzen. Nach dem Tode von Marie Anne Adelaide Lenormand im Jahre 1843 wurden erstmals Kartensets für die Kunst des Kartenlegens veröffentlicht, die den Namen Lenormands trugen. Bis heute sind zwei unterschiedliche Kartensets verfügbar: Das große Kartenset mit 54 Karten und die kleinen Lenormandkarten mit 36 Karten. Das kleine Kartenset hat in jüngerer Zeit die größere Verbreitung gefunden. Das auch „astrohmythologische Deck“ genannte große Deck bildet Symbole wie Sternbilder, Talismane und Blumen ab und wird damit als der griechischen Mythologie angelehnt gesehen. Das kleine Deck wartet mit einem mehr biedermeierlichen Stil auf und zeigt Bilder wie Reiter, Haus, Schiff, Baum und Klee, gelegentlich mit einem beschreibenden Vers versehen. Lenormandkarten kennen Sach- und Personenkarten. Manche Karten finden ihren Einsatz sowohl als Sach- wie als Personenkarte. Das Interesse an der eigenen Zukunft, an der Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben, dem Umfeld und den Mitmenschen sind für nicht wenige Menschen ein Grund, die Dienste des Kartenlegens und der esoterischen Lebensberatung in ihren verschiedenen Formen und Systemen, ob als Orakel oder in Form der Numerologie, in Anspruch zu nehmen.
Artikel Quelle: http://www.artikelverzeichnis-artikel.de
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