Home | Essen & Trinken
So wie es bei Wein bestimmte Methoden und Tricks gibt, um den Wein perfekt genießen zu können, so lassen sich ebenfalls bei der Cappuccinozubereitung einige Regeln befolgen, um ein schönes, weißes Häubchen aus Milchschaum zu bekommen. Profis streiten sich schon bei der Wahl der Milch – die Mehrheit entscheidet sich allerdings für Milch mit mindestens 1,5% Fett, besser 3,5%. Die Daumenregel besagt, dass der Milchschaum für den Cappuccino oder den Latte Macchiato umso cremiger wird, je höher der Fettanteil in der Milch ist. Auch die Temperatur bei der Schaumproduktion ist umstritten. Die Milch sollte zu Beginn des Schäumprozesses auf alle Fälle kalt sein, sich in Folge jedoch auf plus / minus 60°C erhitzen. Im Endeffekt soll der Milchschaum sehr fein (das heißt kleine „Poren) und cremig werden. Festigkeit ist kein Gütekriterium. Beim Cappuccino kommt der Espresso (ca. 1/3 des Tasseninhalts) zuerst in die Tasse, dann wird 1/3 heiße Milch hinzugegeben. Am Ende wird der Milchschaum (ebenfalls ca. 1/3) obendrauf gegeben. Der Cappuccino enthält also nicht so viel Milch wie zum Beispiel ein Milchkaffee oder ein Latte Macchiato und schmeckt deswegen intensiver nach Espresso. Ist der Milchschaum gut aufgeschlagen, dann hält er relativ lange auf dem Getränk. Auch die Zugabe von Zucker oder das Bestäuben mit Kakaopulver sollte der aufgeschäumten Milch nichts anhaben. Die Zubereitung von Latte Macchiato oder Kaffee mit viel Milch erfordert wieder andere Rezepturen, aber das Aufschäumen der Milch funktioniert auf die gleiche Art und Weise. Und letztendlich kommt es geschmacklich natürlich nicht nur auf den Milchschaum, sondern auch auf den verwendeten Espresso an.
Artikel Quelle: http://www.artikelverzeichnis-artikel.de
Bitte diesen Artikel bewerten.
5 out of 54 out of 53 out of 52 out of 51 out of 5
Not yet Rated