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Städteplaner müssen heutzutage eine Brücke schlagen zwischen der Moderne und der Erhaltung von Altstadtkernen. Das ist nicht immer eine leichte Aufgabe, zumal sich zudem häufig noch das Problem der Platzfrage stellt. Grünflächen oder historische Plätze sollen und müssen meistens erhalten bleiben. Trotzdem muss Platz für moderne Büros oder Parkflächen geschaffen werden. Beides in Einklang zu bringen, ist nicht immer einfach. Örtliche Gegebenheiten stellen hier Bauingenieure und Architekten vor große Herausforderungen. Denkmalgeschützte Gebäude dürfen beim Bau nicht beschädigt werden. Bei Arbeiten im Tiefbau spielt inzwischen nicht nur der Grundwasserspiegel eine Rolle. Die unterirdische Infrastruktur muss ebenso berücksichtigt werden, damit man zum Beispiel nicht ins Gehege mit den U-Bahn-Linien gerät. Komfortable Wohnanlagen sind eine Sache. Doch für die Anwohner müssen auch genügend Stellplätze für den PKW eingerichtet werden. Schließlich ist es sehr ärgerlich, wenn man es sich nach einem langen Arbeitstag zu Hause gemütlich machen möchte, aber mindestens noch eine halbe Stunde damit verbringt, einen Parkplatz zu finden. Zeitgemäße Lösungen sind bereits vorhanden. Automatische Tiefgaragen nutzen Räume optimal aus. Bei dieser Variante finden viele Fahrzeuge auf engstem Raum Platz. Die Pkws werden automatisch in einem Regalsystem abgestellt. Das spart nicht nur Platz, sondern auch Nerven der Anwohner. Derartige Parkhäuser gibt es zum Beispiel schon in München. Bereits bei der Planung solcher Projekte gehören alle Seiten an einen Tisch. Nicht selten kommt es bereits im Vorfeld zu heftigen Streitgesprächen zwischen Politik, Verwaltung und den Anwohnern. Aufgabe von entsprechenden Fachleuten ist es, ein Konzept zu erstellen, das alle Beteiligten zufriedenstellt oder zumindest einen Kompromiss finden lässt.
Artikel Quelle: http://www.artikelverzeichnis-artikel.de
Andreas Mettler presse@mettlerweb.de
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