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Ran an die Pailletten

Von: Andreas Mettler

Sie bringen alles zum Funkeln und Glitzern: Pailletten gehören zu Mode einfach dazu wie Designer zu Modenschauen und Pailletten passen zu Kleidung und Accessoires wie die Faust auf Auge. Die kleinen flachen Plättchen bestehen aus klassisch Metall oder neuerdings oft auch beschichtetem Kunststoff. Sie haben nur einen Durchmesser von 4 Millimetern bis 40 Millimetern, rund und mit einem kleinen Loch in der Mitte. Es gibt verschiedenen Sorten: Die Teller- oder Scheibenpailletten sind ganz flach, während die Schüsselpailletten facettiert sind. Das merkwürdige Wort kommt übrigens aus dem Französischen, wo 'paille' einerseits Stroh, aber vor allem Flecke auf Metall bedeutete. Früher wurden Pailletten aus plattgewalzten Drahtringen hergestellt, die dann entsprechend nach Metall aussahen und auch die entsprechende Farbe hatten - wie Flecke im Metall. Die ersten Pailletten kamen nämlich aus den französischen Gold- und Silberfabriken, so dass es zu dem bis heute erhaltenen, eigenwilligen Namen kommt. Pailletten gehören längst zum Alltag dazu. Überall sieht man jemanden mit einem Pailletten-Armband um das Handgelenk, daran noch eine Pailletten-Handtasche baumelnd oder für mutige Männer eine paillettenbesetzte Krawatte für lockere Party-Outfits. Eine einzelne Paillette ist so unauffällig, dass die Einzahl des Wortes so gut wie nie benutzt wird. Doch mehrere Pailletten machen schon einen schicken Schlüsselanhänger her oder können elegant ein schlichtes T-Short verzieren. Wer schnell einen besonderen Touch auf eine ganz normale Bluse zaubern oder eine eher langweilige Tasche etwas aufpeppen will, der kann zu einem der sogenannten Paillettenmotive greifen. Das sind fertig vorgenähte Paillettenzusammenstellungen, die man im ganzen benutzen und wie einen Aufnäher anbringen kann.



Artikel Quelle: http://www.artikelverzeichnis-artikel.de

Andreas Mettler presse@mettlerweb.de


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