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Für die meisten Jungerwachsenen ist es wichtig, das Elternhaus, in dem es einem zwar zwei Jahrzehnte lang gut ging, in dem man versorgt und gepflegt wurde, zu verlassen, weil es trotz der vielen Annehmlichkeiten einem manchmal doch danach sehnt, etwas tun zu können, wovon die Eltern nichts mitbekommen sollen. Außerdem gehört eine eigene Wohnung genauso zu den Statussymbolen wie Autos, Schmuck und Kleidung. Aber genauso wie man für Kleidung Schränke, für Schmuck Schatullen und für Autos Garagen braucht, benötigt man für sich selbst eine Wohnung. Doch welche Kosten kommen auf mich zu? Bei ziemlich jeder Wohnung verlangt der Vermieter als Sicherheit die üblichen ein bis drei Monatsmieten Kaution, wobei jedoch lediglich die Kaltmiete veranschlagt wird. Ist man arbeitslos, so übernimmt die Agentur für Arbeit in der Regel die Bürgschaft. Das heißt, dass sie dem Vermieter kein Geld überlässt, sondern für evtuell entstandene Schäden des Kunden/Mieters aufkommt. Die Miete setzt sich aus der Kaltmiete, den Nebenkosten (Gebäudeversicherung, Abwasser, Strom für Flurlicht) und sonstigen Kosten wie Treppenhausreinigung, Schornsteinfeger zusammen. Hinzu kommen natürlich der eigene Strom (pro Person kann man 30 bis 40 Euro pro Monat rechnen), Heizkosten und evt. Kosten für die Warmwasserbereitung. Ist man Besitzer eines Autos kann man je nach Gegebenheit einen Stellplatz in der Tiefgarage oder vom Vermieter aufgestellte Fertiggaragen mieten. Mietern von Ein- oder Reihenhäusern können noch zusätzliche Kosten entstehen. Dazu sollte man seinen künftigen Vermieter rechtzeitig befragen oder anderweitig Auskünfte einholen. Der Umzug in die erste eigene Wohnung will also gründlich überlegt sein – Angst braucht man davor aber nicht zu haben.
Artikel Quelle: http://www.artikelverzeichnis-artikel.de
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